FIFA 17 klopft an unsere Türe und es ist an Zeit FIFA 16 lebewohl zu sagen. Wir Blicken in einem finalen Review zurück auf den letzen, und geben einen Ausblick auf den neuen Teil der beliebten Fußballsimulation.

Gegen PES 2016 hatte es FIFA 16 zu Anfang etwas schwer, auch wenn uns persönlich Konami’s Konkurrenzprodukt wenig gefiel. Grafisch hatte FIFA 16 wenig neues zu bieten und PES konnte voll auftrumpfen, zumindest in der PC Fassung. In Sachen Gameplay hat uns aber schon damals FIFA besser gefallen, Anhänger beider Titel gibt es dennoch genügend.

Keine Revolution aber eine Bereicherung

FIFA 16 hat keinesfalls das Genre revolutioniert – eine Eigenschaft die EA fast jedem neuen Teil der Serie auf die Fahne schreibt. In FIFA 17 soll die bahnbrechende Neuerung dieses mal der Story-Modus sein, wir sind gespannt. Dabei wird es voraussichtlich die guten Eigenschaften des Vorgängers übernehmen, denn schon FIFA 16 brachte eine verbesserte KI und somit ein anderes Gameplay mit ein. Hohe Bälle waren auf einmal wesentlich ungefährlicher, da sie gekonnt platziert werden mussten. Grundsätzlich agierte die KI wesentlich schlauer, auch im Multiplayer, und verlangte dem Spieler mehr ab. FIFA 16 fühlte sich deutlich realistischer an als zuvor und ist damit eine tolle Fußballsimulation.

Doch dieser Realismus will geübt und verinnerlicht werden. Die Zweikämpfe wurden stark verändert. Vorbei sind die kuriosen Verrenkungen der Spieler, auf Kosten des Gespürs für den Körpereinsatz. In FIFA 16 ist es verdammt schwierig geworden richtig einzuschätzen, ob man nun den Gegner abdrängt oder sich an ihm vorbeidrückt. Dafür suchen die Gegner gnadenlos den Zweikampf und schrecken auch vor Fouls nicht zurück.

Atmosphäre und Linzenzen

Schon immer hatte FIFA die Nase vorn, da alle Spieler und Mannschaften im Spiel vorhanden sind. Im kommenden FIFA 17 geht man sogar noch einen Schritt weiter und ermöglicht durch einen Engine-wechsel noch realistischere Gesichter. Mit dem FC-Bayern hat EA einen speziellen Deal abgeschlossen, durch den unter anderem aufwendige 3D Gesichts- und Bodyscans der Spieler angefertigt wurden.

FIFA 16
Sieht schon ziemlich gut aus – FIFA 16

FIFA 16 PC Schwächen

Keine Abstürze und keine Bugs, etwas das wir uns auch für den neuen Teil wünschen. Dennoch hat die FIFA 16 PC Version einen unschönen Fehler. Man kann das Spiel nicht als randloses Fenster darstellen lassen – ein Nachteil bei Setups mit mehreren Bildschirmen. Mehrmals ist uns ein unschöner Fehler bei der Tastenkombination Alt + Tabulator aufgefallen, drücken wir diese lässt sich FIFA 16 zwar minimieren. Beim erneuten Aufrufen setzt das Programm allerdings im Fenstermodus fort. Ein Klick auf die Maximieren-Schaltfläche im Fenster bewirkt nichts, auch kein erneutes Drücken von Alt + Tab. Ein Trick dafür: Alt + Enter bringt die Fußballsimulation wieder ins Vollbild zurück.

Das Windows Aero Theme könnte laut EA Probleme verursachen und lässt sich daher abschalten. Uns ist allerdings kein Unterschied aufgefallen – FIFA 16 funktionierte stets tadellos. Technisch liegt die PC-Version allerdings lediglich auf einer Höhe mit FIFA 16 auf PS4 und Xbox One. Minimale grafische Unterschiede sind da, aber kaum zu bemerken.

Frauenfußball

In FIFA 16 kamen zum ersten mal die Frauen zum Zug und erhielten ihren eigenen Platz im Spiel. Allerdings lediglich 12 Nationalteams. Ebenfalls können wir keine Karriere mit diesen Mannschaften starten und nur an Offline Turnieren oder Online Freundschaftsspielen teilnehmen. Da hat FIFA 17 einiges nach zu bessern. Warum zum Beispiel nicht auch mal Frauen im Ultimate Team Modus?

FIFA 16 FrauenfußballWas kommt in FIFA 17?

Die größte Neuerung im neuen Ableger dürfte der Story Modus sein, der zusammen mit den Spezialisten von BioWare entworfen wurde. Doch auch am Gameplay hat EA freudig rumgeschraubt und kleine, aber auch große Veränderungen vorgenommen. So soll die KI in FIFA 17 noch einen ticken intelligenter agieren und selbstständig freie Räume dicht machen und sich frei laufen. Durch den Einsatz der hauseigenen FrostBite-Engine dürfen wir uns auf das bisher wohl schönste FIFA freuen.

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Ich bin Manoel und komme aus der ältesten Stadt Deutschlands: Trier, in Rheinland-Pfalz. Neben Gaming und eSport beschäftige ich mich mit singen bzw. Musik und der Foto/Videografie.

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